Impfungen 
Wir beraten Sie gern individuell zu folgenden Impfungen. 

Unsere Empfehlungen stützen sich auf die Empfehlungen der Sächsischer Impfkommission (SIKO), der Ständigen Impfkommission (STIKO), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) und des Auswärtigen Amtes

Wichtige Hinweise für alle Impfungen: 

  • Die meisten Impfungen halten ohne Auffrischung nicht lebenslang. Sollten Sie einen Urlaub im Ausland planen und in Gebiete mit besonderen Infektionsrisiken reisen, fragen Sie bitte bei uns, welche Schutzimpfungen für Sie wichtig sind.  Dieses gilt auch bei Aufenthalten in Deutschland, die sich in FSME- Zeckenausbreitungs-Gebieten befinden. 

  • Für alle Impfungen bitte Ihren Impfausweis und die Versichertenkarte mitbringen. 

  • Für alle Impfungen sollten Sie mindestens eine Woche infektionsfrei sein.  

  • Die Impfungen erfolgen während der Sprechzeiten und bedürfen keiner vorherigen Anmeldung. Die Impfungen werden meist intramuskulär in den Oberarm gespritzt.

  • 1 - 3 Tage nach der Impfung kann an der Einstichstelle ein leichter Druckschmerz auftreten.  Bei darüber hinausgehenden Beschwerden bitten wir um ärztliche Vorstellung.

  • Wenn Sie ein Rezept für einen Impfstoff erhalten, welches Sie selbst in einer Apotheke einlösen, beachten Sie bitte, dass entweder eine direkte Lieferung durch die Apotheke an uns oder durch Sie erfolgt. Impfstoffe müssen unbedingt bis zur Verwendung gekühlt gelagert werden, um ihre Wirksamkeit zu garantieren! 

  • Bestimmte Impfungen sind bei Schwangerschaft nicht empfohlen. Wenn Sie nicht sicher verhüten bzw. bei Kinderwunsch bitten wir Sie, uns bei jeder geplanter Impfung zu informieren. 

  • Impfungen sind für fast alle Patienten sicher und effektiv. Allergische Reaktionen auf Impfungen oder andere schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten, aber möglich. Bitte informieren Sie uns vorab, wenn Sie schon einmal allergisch auf eine Impfung reagiert haben. Bitte nehmen Sie umgehend medizinische Hilfe in Anspruch, wenn Hautausschlag, Atembeschwerden (Luftnot) oder Schwellungen der Haut nach einer Impfung auftreten (Notfall). 

Standardimpfungen 
  • Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis (Keuchhusten)

  • Pneumokokken ab 60 Lebensjahr und bei bestimmten chronischen Erkrankungen

  • Masern, Mumps, Röteln

  • Hepatitis A und Hepatitis B (nicht von allen Krankenkassen erstattet)

  • Influenza (Grippe), ab September jeden Jahres

  • FSME (Zecken) bei Aufenthalt in Risikogebieten 

Reiseimpfungen

Die Zeit des Urlaubs gehört zu den schönsten Zeiten des Jahres und Sie lernen andere Länder und Gebräuche kennen. Das heißt aber auch, dass Sie Kontakt haben mit anderen Viren und Bakterien. Eine gewissenhafte Gesundheitsvorsorge gehört daher zu jeder Reise- und Urlaubsvorbereitung.  Impfungen sind dabei eine wirksame und wichtige Maßnahme. Eine aktuelle Übersicht der empfohlenen Reisevorbereitungen und Impfungen für die jeweiligen Reiseländer finden Sie beispielsweise in der Länderliste des Auswärtigen Amtes

Ich bieten Ihnen die zu Ihrem persönlichen Reiseziel passende medizinische Beratung sowie Impfungen und medikamentöse Prophylaxen. Die reisemedizinische Prophylaxe ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Im Interesse ihrer Mitglieder übernehmen jedoch zahlreiche Krankenkassen bestimmte Prophylaxekosten. Wünschen Sie eine reisemedizinische Gesundheitsberatung, vereinbaren Sie bitte frühzeitig vor Reisebeginn einen Beratungstermin. Zum Beratungsgespräch ist es wichtig, dass Sie Ihren Impfausweis und Ihre Reiseunterlagen mitbringen.

 

Gegen folgende Erkrankungen kann je nach Reiseland ein Schutz durch Impfung vorab erfolgen: 

  • Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME)

  • Cholera

  • Hepatitis A und Hepatitis B

  • Japanische Encephalitis

  • Tollwut

  • Typhus 

Gegen Malaria ist keine Impfung möglich. Es kann von uns bei entsprechender Notwendigkeit eine medikamentöse Prophylaxe oder Bedarfs (stand-by) Therapie verordnet werden. Moskitoschutzmaßnahmen sind ebenfalls in entsprechenden Risikogebieten zu treffen. Die Kosten für Malariaprophylaxe werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. 

Impfungen bei Immunschwäche 

Bei Immunschwäche ist je nach Ursache der Schutz gegen bestimmte Krankheiten mittels Impfung empfohlen. Die Kosten hierfür werden von den Krankenkassen vollständig erstattet. Immunschwäche kann beispielsweise durch Einnahme bestimmter immunschwächender Medikamente (z.B. nach Organtransplantation oder bei Rheuma), nach Entnahme der Milz oder Infektion mit dem HI-Virus vorliegen. Bitte informieren Sie uns, wenn bei Ihnen eine Immunschwäche vorliegt. Bestimmte Impfungen können bei Immunschwäche nicht durchgeführt werden. Hingegen kann ein Impfschutz gegen die folgenden bakteriellen bzw. viralen Erkrankungen gegebenenfalls notwendig sein.  

  • Haemophilus Influenzae b  (Hib)

  • Hepatitis A und Hepatitis B

  • Meningokokken Typ A,C,W,Y

  • Meningokokken Typ B 

  • Pneumokokken (Prevenar 13 und Pneumovax 23)

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© 2019 by Dr. Sebastian Tuve